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 Schwarzwaldverein Patenschaft

Schlossberg - Aussichtsturm (25m)

Nachdem im Jahre 1974 der Kioskbetrieb im Burghof geschlossen und in Verbindung
damit auch der 25 m hohe Aussichtsturm nicht mehr bestiegen werden konnte, 
hatten sich die SDW unter damaliger Leitung von Forstdirektor Jochen Löffler ()  
mit Emil () und Marianne Bechtold vom Schwarzwaldverein Nagold bereiterklärt,
als Turmvögte zu fungieren. Seither pflegen Mitglieder vom Schwarzwaldverein Nagold
die Tradition und öffnen von April bis einschließlich Oktober
an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr für Sie den Aussichtsturm.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohennagold

 

 

Burg- Ruine Hohennagold auf dem Nagolder Schlossberg

http://www.kelten-online.de/nagold/pdf/wanderweg.pdf

 

 

 

 

Am April, Mai, Sept. und Oktober

ist an jedem 2 und 4 Sonntag im Monat der 25 Meter hohe Aussichtsturm für Besucher geöffnet.

In den Sommermonaten Juni, Juli und August, sind die Ehrenamtliche Turmvögte des Schwarzwaldvereins Nagold jeden Sonntag vor Ort und informieren die Besucher von 14°° - 17°° Uhr.

 


 

 

 

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Turmöffnungsplan 2016

jeweils von 14°° bis 17°° Uhr geöffnet

 

April Mai Juni Juli August September Oktober
10.04.2016 08.05.2016 05.06.2016 03.07.2016 07.08.2016 11.09.2016 02.10.2016
24.04.2016 22.05.2016 12.06.2016 10.07.2016 14.08.2016 25.09.2016 16.10.2016
    19.06.2016 17.07.2016 21.08.2016   30.10.2016
    26.06.2016 24.07.2016 28.08.2016    
      31.07.2016      

 

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Burgführungen 2016  http://www.geschichtsverein-nagold.de/

 

Nähere Infos bei Frau Judith Bruckner vfh.nagold@gmx.de

 

Verein für Heimatgeschichte Nagold e.V.

 

 

 

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Kurzgeschichte der Ruine Hohennagold

1000

v. Chr.

erste Spuren: Urnenfelderzeit. Vermutlich auch Befestigungen.

600

v. Chr.

wohl großräumige Fürstenburg: Hallstattzeit: Name „Nagoldunum“.

Zugehörig wohl der Grabhügel „Krautbühl“ am Fuß des Berges.

750

 

evtl. Bau einer frühmittelalterlichen Burg durch Graf Ruodbert,

Onkel Karl des Großen.

1160

 

Baubeginn der Hochmittelalterlichen Burg durch Grafen im Nagoldgau,

den späteren Pfalzgrafen von Tübingen.

1230

 

Residenz der Grafen von Hohenberg.

1363

 

Verkauf der Burg und Herrschaft an die Grafen v. Wirtemberg.

1450

 

Umgestaltung zur „Festung“, mit Bau der Vorburg.

1646

 

Brand beim Abbruch nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg.

 

 

Später erfolgte wieder ein Teil-Aufbau als Wohnung für den Vogt.

 

 

Lange noch waren Feuerwächter auf der Burg

1945

 

Zerstörung des Nord-West-Turmes durch Tiefflieger.

 

 

In der Nachkriegszeit laufende Instandsetzungen an

Türmen und Mauern ( letztmalig 1976 ).

2003

 

Die Stadt Nagold kaufte die Ruine dem Land ab!


 

 

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Die Magd und der Graf

Einst wohnte auf der Hohennagold, einer Burg über der Stadt Nagold, ein großer und mächtiger, aber auch grausamer Graf. Er war sehr reich, und diesen Reichtum wollte er dadurch noch vermehren, dass er den Nagoldern har­te Steuern und Abgaben auferlegte. Die armen Bauern und Handwerker konnten sie kaum aufbringen, so hoch waren sie. Aber wer nicht bezahlen konnte, wurde in den Turm der Burg geworfen, bis jemand aus seiner Familie den fehlenden Betrag überbrachte.

Dieser grausame Graf hatte eine Tochter: ein schönes, aufgewecktes Kind. Es spielte immer im Burghof, in dem es einen tiefen Ziehbrunnen gab. Neugierig beugte sich das Mädchen eines Tages über die Brüstung, weil es den Grund des Brunnens sehen wollte. Doch dabei verlor es das Gleichgewicht und stürzte in den offenen Brunnen hinab. Zum Glück konnte sich das Mädchen gerade noch an einen Busch in einigen Metern Tiefe klammern. Aber niemand bemerkte die verzweifelten Schreie des Mädchens. Mit jeder Minute wurde es schwächer. Da kam zufällig ein Knecht vorbei, hörte das Wimmern aus dem Brunnen und rief die Schlosswache. Der Graf war außer sich vor Angst um seine einzige Tochter, doch keiner seiner Knechte war so mutig, in den Brunnen zu steigen und die Grafentochter zu retten. Erst als man die Küchenmagd herbeirief und der Graf ihr erklärte, sie habe einen Wunsch frei, wenn sie seine Tochter heraufhole, war sie bereit, das Fräulein zu retten. Sie wurde in einem Kübel hinabgelassen und kam kurz darauf gesund mit dem Kind wieder nach oben. Alle freu­ten sich, und der Graf wiederholte der Magd ge­genüber sein Angebot:

Du darfst nun einen Wunsch äußern, der dir erfüllt wird.  

Das Mädchen überlegte nicht lange und sprach:

Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann, dass Ihr meinen Vater freilasst, der wegen der hohen Steuern im Burgverlies eingesperrt ist. Der alte Mann wird die Kälte dort nicht lange aushalten. Der Graf aber wurde wütend, als er dies hörte, und jagte die Magd unter bösen Worten davon. Nicht lange danach zog ein fremdes Heer durchs Land und belagerte auch die Burg des grausamen Nagolder Grafen. Doch die Burg lag so uneinnehmbar, dass es den Kriegern nicht gelang, ungesehen bis zu den Mauern vorzudringen. Erst die Hilfe der Nagolder Bürger ermöglichte den fremden Soldaten, die Burg zu erobern. Sie kannten nämlich geheime Wege und Gänge, durch die man sich unbemerkt an die Burg anschleichen konnte. Erst einmal bis zur Burg vorgedrungen, war es für die Krieger ein Leichtes, die Wachen zu überwältigen und in die Burg einzudringen. Der Vater der Magd kam frei, er lebte fortan wieder glücklich mit seiner Familie. Der Burgherr, der grausame Graf, versuchte noch, mit seinem Kind und ein paar treuen Knechten zu fliehen. Aber er kam nicht weit. Schon bald holten ihn die Reiter des Eroberers ein und nahmen ihn fest.

 


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